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Das NGO informiert - Projekte
Geschrieben von: Lokalredaktion/NWZ/ Bild:Bernhard Sturm/NGO   

wattDas Wattenmeer an der deutschen, dänischen und niederländischen Küste steht unter wissenschaftlicher Beobachtung – und die Arbeitsgemeinschaft „Na, Erde?“ des Neuen Gymnasiums Oldenburg (NGO) ist daran beteiligt. Als Siegergruppe im Schülerwettbewerb „Clever mit Energie umgehen“ hatten die Acht- und Neuntklässler im vergangenen Jahr die Teilnahme an einem geoinformatischen Sommercamp auf Sylt gewonnen.

Die Ergebnisse, die sie dort gemacht haben, stellten zwei Schüler nun in München vor: Finn Heinsohn und Tammo Viertelhausen präsentierten in dieser Woche im Auftaktplenum der deutschsprachigen GIS-Anwenderkonferenz ihr Wattenmeerprojekt. Zum Vortrag „Mit Sonne ins Watt“ waren sie von der Geoinformatikfirma ESRI eingeladen worden.

Mit Technik wie GPS-Geräten (Global Positioning System) untersuchten die Oldenburger Seegraswiesen und Muschelbänke im Wattenmeer vor Sylt (östlich von Rantum) und kartierten sie mit Hilfe von geografischen Informationssystemen. Mit Schülern vom Gymnasium Hof (Bayern), die ebenfalls gewonnen hatten, arbeiteten die Nordlichter bestens zusammen.

Ihre Daten fließen in das mehrjährige EU-Projekt „DeMarine TP4: Fernerkundung im Watt“ ein, das Synergiemöglichkeiten zwischen direkten Geländekartierungen und Erkundungen aus der Luft (Radarflug/ Satellitenaufnahmen) bei Klassifizierungen von Flächen innerhalb der dauerhaften Wattenmeerbeobachtung untersucht. „Wir denken, dass auch in Zukunft die Daten der Seegrasflächen per GPS-Gerät zusätzlich erhoben werden sollten, da es deutlich genauer ist als mit einem Flugzeug“, heißt ein Fazit der Schüler.

Betreut wurde das Projekt vor Ort von Mitarbeitern des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und der Firma ESRI sowie von den NGO-Lehrern Anna Feislachen und Dr. Bernhard Sturm. Die Sommercamps haben unter dem Motto „Wahrnehmen – Verstehen – Anwenden“ das Ziel, Schülerinnen und Schülern den spielerischen Umgang mit Technik parallel mit direkten Naturerfahrungen zu ermöglichen.

Die Arbeitsgemeinschaft „Na, Erde?“ besteht seit dem Schuljahr 2009/2010. (27.05.2011)

 
 

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