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Geschrieben von: Karsten Röhr/NWZ/ Bild: NGO
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Oldenburg - In dieser Woche findet am Weltraumforschungs- und Technologiezentrum der europäischen Weltraumagentur (ESA/ESTEC) in Noordwijk (Niederlande) ein Workshop mit 40 Lehrern aus allen 19 Unterstützerstaaten der ESA statt. Das Neue Gymnasium (NGO) wird durch den Chemie- und Physiklehrer Dr. Bernhard Sturm vertreten.
Als Referent wird er selbst erstellte, sowie von Fachleiter Michael Rode am Studienseminar Lüneburg entwickelte und mit den Physikkollegen Michael Schröder und Bernd Sieling am NGO erprobte Unterrichtsmodule über „Druck“ aus Jahrgang 10 des NGO vorstellen. Experimente wurden dort unter dem Titel „Micropressure in Space“ in den Kontext „Weltraum“ gesetzt. Der Oldenburger Beitrag geht der Geschichte des Vakuums auf der Erde und im All nach und stellt neue unterrichtsgeeignete Experimente und Darstellungen zu Unter- und Minimaldruck vor, verbunden mit Nutzungsmöglichkeiten des Unterdrucks bei der Arbeit im Weltraum.
Die ESA möchte den Austausch zwischen Wissenschaft und Schule fördern. Eine breite Palette von Unterrichts- und Lehrmaterialien in elektronischer und gedruckter Form stellt sie in Noordwijk vor. Über das Thema Raumfahrt können Schülerinnen und Schüler so an die Naturwissenschaften und Technik herangeführt werden.
In diesem Jahr berichtet u.a. der französische Astronaut Léopold Eyharts über das Leben und die Arbeit im All. Die dänische Wissenschaftsautorin Anja Andersen referiert über das astrophysikalische Wissen um unser Universum, zudem geht es um Erdbeobachtung, Kometen und Signalempfänger, die Nutzung von Weltraumdatenbanken und – interdisziplinär zu nutzen – eine virtuelle Planung eines Fluges zum Mars.
(14.7.2011)
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