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Jeder kennt die EWE-Baskets hier in Oldenburg - spätestens jetzt, da sie Deutscher Meister sind, kennt sie fast ganz Deutschland. Wer schon einmal in der EWE Arena war, weiß auch, was für eine bombastische Stimmung dort ist. Manche Fans kommen sogar schon eine Stunde vor Spielbeginn, nur um dann später nicht solange in der Schlange stehen zu müssen. In die EWE-Arena gibt es drei Eingänge für die Fans und dann ist da noch ein vierter, an dem niemand ansteht, egal, wie spät es ist. Das ist der VIP-Eingang. Auch im Gebäude selbst gibt es zwei Bereiche, wo nur Leute mit VIP-Karten reinkommen. Doch wie kommt man an VIP-Karten und wie sieht es in einer VIP-Lounge aus?
Letzten Sonntag rief mich ein Freund um 16:30 Uhr an, ob ich nicht mit zum Spiel der EWE-Baskets um 18:00 Uhr kommen wolle, da sein Bruder krank geworden war und noch eine Karte übrig hatte. Es war aber keine gewöhnliche Eintrittskarte, sondern eine VIP-Karte, da seine Eltern Sponsoren der Baskets sind. Mein Freund hatte mich schon einmal zu einem Spiel eingeladen, damals als Geburtstagsgeschenk. Wir trafen uns direkt vor der EWE-Arena und gingen durch den komplett leeren VIP-Eingang hinein und dann in die VIP-Lounge.
Schwarzlicht und Lampions
In der VIP-Lounge ist es fast wie in einem Restaurant. Es gibt dort ein großes, kostenloses Büfett und kostenlose Getränke. Der Boden ist ein dunkelblauer Teppich und auch sonst sieht alles sehr elegant aus. Der ganze Raum wird mit Schwarzlicht und vier riesigen Lampions beleuchtet. Bis auf vier Tische hatte man auch freie Platzwahl, sofern die Tische nicht schon besetzt waren. Unsere Sitzplätze in der Halle selbst waren im VIP-Block, von dem aus man auch in den Pausen schnell in die zweite VIP-Lounge konnte. In dieser gab es nur Getränke und kein Essen, da sie hauptsächlich für die Pausen gedacht ist. Nach dem Spiel sind mein Freund und ich dann wieder in die große VIP-Lounge gegangen und haben noch ein Dessert gegessen und uns mit anderen Leuten über die Ergebnisse der Fußballbundesliga ausgetauscht. Kurze Zeit später kamen die ersten Spieler der Baskets mit ihren Familien in die Lounge und haben allen, die wollten, Autogramme gegeben. Inzwischen waren die meisten „normalen“ Besucher schon nach Hause gegangen und auch die ersten VIP-Besucher machten sich auf den Heimweg. Alles in allem war es ein beeindruckendes Erlebnis! (8/18.04.2010)
Gerrit Rüscher ist Schüler der 9 c am NGO.
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