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Von vielen lange herbeigesehnt, von anderen von Anfang an verflucht. Jetzt sind sie da.
Die Schlosshöfe: 150 Läden auf drei Stockwerke verteilt. Hierhin führen vier Eingänge. Außerdem kann man die Läden vom Parkdeck aus erreichen. Klingt so weit gut, aber brauchen wir das ECE wirklich?
Neues ECE birgt Probleme in sich
Das Parkdeck ist völlig überfüllt und die Konstellation der Läden äußerst ungünstig. Es befinden sich zum Beispiel drei asiatische Restaurants direkt nebeneinander. Dasselbe Phänomen findet sich auch im dritten Stock bei den Friseuren wieder. Nun stellt sich die Frage, wie lange die Existenz der einzelnen Läden wirklich gewährleistet werden kann und wann der Konkurrenzdruck einfach zu groß wird und die ersten Läden wieder weichen müssen. Zudem ist es in dem neuen ECE fast unmöglich, einen Sitzplatz zu erwischen. Und obwohl eine große Vielfalt an neuen Läden geboten wird, stellt keiner eine wirkliche Bereicherung für Oldenburg dar. Stattdessen ist es schwer, die Orientierung zu behalten, da ein Lageplan fehlt. Da hilft auch die sonst übersichtliche Struktur des Gebäudes nicht weiter.
Guter Treffpunkt bei Regenwetter
Aber natürlich ist nicht alles schlecht an dem neuen Einkaufszentrum. Die vielen Läden haben zahlreiche neue Jobmöglichkeiten geschaffen und die Kinderecke ist eine tolle Bereicherung des ECEs, da somit sogar die Kleinen hier auf ihre Kosten kommen können. Außerdem ist das Center ein schöner Treffpunkt für Freunde. Vor allem, wenn es in der Innenstadt mal wieder zu regnerisch ist. Und sollte man doch endlich einen Sitzplatz in den zahlreichen einladenden Lokalen ergattert haben, ist eine wunderbare Harmonie zu spüren. Dabei geben die vielen Bildschirme Neuigkeiten über Klatsch und Tratsch, Politik, Sport und anderes preis. Viele fühlen sich in Oldenburgs neuen Schlosshöfen sehr wohl.
Unserer Meinung nach ist das ECE zwar überflüssig, aber doch recht imposant. (7/1.5.2011)
Zekiya Göktas und Sandra Drolshagen sind Schülerinnen des 11. Jahrgangs. |