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Mangelnde Qualität, schlechte Ausstattung und das Turbi-Abi: Die Gründe, gegen die sich das Bildungsforum Oldenburg auflehnt, sind vielfältig. In diesem Spezial informieren wir euch über die Positionen von Schülervertretung, Personalrat, Schulelternrat und die Initiative. Außerdem blicken wir zurück auf die Streiks im letzten Jahr. -red
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Erneut schließt sich ein Oldenburger Bündnis dem Bundesweiten Bildungsstreik an. Am kommenden Mittwoch sollen nun schon zum dritten Mal die Schulen bestreikt werden. Um 10 Uhr ist an diesem Tag eine Kundgebung am Bahnhof geplant, danach wird zu einer Demonstration aufgerufen. Teils wird der Aufruf von der Verdi und der Lehrer-Gewerkschaft GEW unterstützt. Die Schulleitung des NGO hat sich bislang nicht zu der Aktion geäußert.
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Schulstreik, die zweite: Am vergangenen Mittwoch zogen Zehntausende Schülerinnen und Schüler durch deutsche Innenstädte. Auf Kundgebungen und Demonstrationen forderten sie eine Wende in der Bildungspolitik: kein "Turbo-Abi" mehr, kleinere Klassen, Lernmittelfreiheit und auch die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. Am NGO war die Beteiligung an dem auch in Oldenburg organisierten Protest eher gering. Anders an anderen Schulen, denn Tausende Schülerinnen und Schüler zogen durch die Straßen. Ein Rückblick
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Kaum Beteiligung gab es am NGO an dem für Mittwoch anberaumten Schulstreik. Im Verlaufe des Vormittags zogen nur wenige Schülerinnen und Schüler zum Hauptbahnhof, um dort gegen die ihrer Ansicht nach verfehlte Schulpolitik zu protestieren. Insgesamt beteiligten sich nach vorläufigen Angaben der Veranstalter etwa 3.000 Schülerinnen und Schüler der Oldenburger Schuken an der Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz und der anschließenden Demonstration. Im vergangenen Juni waren es noch etwa 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewesen, darunter auch viele NGO-Schülerinnen und -Schüler. In Niedersachsen haben nach Schätzung des Landesschülerrats insgesamt mindestens 15.000 Schüler für mehr Mitsprache, kleinere Klassen und eine kostenlose Bildung demonstriert. In Bremen beteilgten sich nach Berichten der Nordwest-Zeitung 1.500 Schülerinnen und Schüler.
Schülervertretungen in ganz Deutschland hatten zu Unterrichtsboykotts und Protesten gegen eine verfehlte Bildungspolitik aufgerufen. Die Organisatoren vom Aktionsbündnis «Bildungsblockaden einreißen!» sprechen auf ihrer Internetseite von rund 30 Städten, in denen Proteste durchgeführt worden seien, darunter Berlin, Hamburg und München. «Die Gründe für die Proteste sind vielfältig: die Verkürzung der Abiturzeit auf acht Jahre, Mangel an Lehrern, Privatisierungen und überhaupt alles, was allgemein"Bildungsmisere" genannt wird», heißt es dort. Die Schüler-Organisation der CDU distanzierte sich von den Boykottaufrufen und verlangte eine konstruktive Debatte. «Die Landesregierungen stellen neue Lehrer ein, um den Unterrichtsausfall zu mäßigen, und Schüler entziehen sich», kritisierte die Schüler-Union in einer Mitteilung. Die Lehrer-Gewerkschaft GEW forderte die Schulen hingegen auf, die Demonstranten "nicht zu hart" zu bestrafen. (12.11.2008; -tm; -ml, DPA)
WEBLINKS @ http://schulstreikol.blogsport.de/ – Website der Oldenburger Organisatoren @ www.schulaction.org – Website des Aktionsbündnis «Bildungsblockaden einreißen!» @ Schüler protestieren gegen "Bildungsmisere" (NWZonline-Meldung vom 12. November 2008) |
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"Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut" - mit diesem Slogan ruft das "Freie SchülerInnen Forum Oldenburg" erneut zu einem Schulstreik am kommenden Mittwoch, 12. November auf. Mit einer Großdemonstration am Hauptbahnhof wollen die Organisatoren auf Mängel im Bildungssystem aufmerksam machen. Im vergangenen Sommer hatten sich etwa 7.000 Schülerinnen und Schüler der Oldenburger Schulen an einer ähnlichen Aktion beteiligt.
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Berlin (dpa) - Die deutschen Schulen müssen nach Auffassung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) durchlässiger werden. «Kein Bildungsgang darf mehr in einer Sackgasse enden», sagte Schavan am Donnerstag anlässlich der Vorstellung des 2. gemeinsamen Bildungsberichts von Bund und Ländern. Schavan kündigte an, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 22. Oktober mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Probleme des deutschen Bildungssystems sprechen werde. Die Bundesrepublik müsse zur «Bildungsrepublik» werden, sagte die Ministerin, die an der offiziellen Vorstellung des Berichtes wegen eines anderen Termins nicht teilnahm. 80 000 Schulabbrecher pro Jahr sind nach den Worten von Schavan nicht länger hinnehmbar. Die Länder müssten die durch den Schülerrückgang freiwerdenden finanziellen Ressourcen nutzen, um mehr Geld in Schulen und Hochschulen zu investieren.[Meldung vom 13.06.2008] (14.06.2008)
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