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Spezial Bildungsprotest
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Berlin (dpa) - Die deutschen Schulen müssen nach Auffassung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) durchlässiger werden. «Kein Bildungsgang darf mehr in einer Sackgasse enden», sagte Schavan am Donnerstag anlässlich der Vorstellung des 2. gemeinsamen Bildungsberichts von Bund und Ländern. Schavan kündigte an, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 22. Oktober mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Probleme des deutschen Bildungssystems sprechen werde. Die Bundesrepublik müsse zur «Bildungsrepublik» werden, sagte die Ministerin, die an der offiziellen Vorstellung des Berichtes wegen eines anderen Termins nicht teilnahm. 80 000 Schulabbrecher pro Jahr sind nach den Worten von Schavan nicht länger hinnehmbar. Die Länder müssten die durch den Schülerrückgang freiwerdenden finanziellen Ressourcen nutzen, um mehr Geld in Schulen und Hochschulen zu investieren.[Meldung vom 13.06.2008] (14.06.2008)
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