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"Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut" - mit diesem Slogan ruft das "Freie SchülerInnen Forum Oldenburg" erneut zu einem Schulstreik am kommenden Mittwoch, 12. November auf. Mit einer Großdemonstration am Hauptbahnhof wollen die Organisatoren auf Mängel im Bildungssystem aufmerksam machen. Im vergangenen Sommer hatten sich etwa 7.000 Schülerinnen und Schüler der Oldenburger Schulen an einer ähnlichen Aktion beteiligt.
Viel möchten die beteiligten Schülerinen und Schüler geändert haben: Sie wollen "Bildungsblockaden einreißen", so kann man auf diversen Flugblättern lesen. Unter anderem plädieren sie für die Wiedereinführung der Lernmittelfreiheit, die Abschaffung von Studiengebühren und die Verbesserung der Lernbedingungen in der Schule. Die Arbeitsbelastung sei zu hoch, gerade auch wegen der Einführung des 12-jährigen Gymnasiums. Klassengrößen vom über 20 seien nicht länger tragbar.
Alter Protest, neue Forderungen Im Unterschied zu der im vergangenen Juni durchgeführten Aktion richte sich der Protest diesmal ausdrücklich auch gegen das dreigliedrige Schulsystem. Das berichtet die Nordwest-Zeitung in ihrer Freitags-Ausgabe unter Berufung auf das Organisations-Team.
Ob Schülerinnen und Schüler, die an der Aktion teilnehmen, mit Sanktionen rechnen müssen, war am Wochenende nicht in Erfahrung zu bringen. "Unser freies SchülerInnenforum hat von Seiten des Landes- und Stadtschülerrates, des Stadtelternrates, von der GEW, DGB und anderen eindeutige Unterstützung und viel Zuspruch bekommen", heißt es auf den Internetseiten der Initiative.
Der Schulstreik soll am kommenden Mittwoch um 10 Uhr mit einer Kundgebung am Hauptbahnhof beginnen. (09.11.2008)
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