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Rhythmisierung im Rhythmus der Gezeiten PDF Drucken
Das NGO informiert - Projekte
von Ute Wiesenäcker/Bilder: Krippner/NGO   

norderney2Jahrelang haben wir auf unseren Sitzungen der Schulgruppe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) davon gesprochen, wie es wohl wäre, einmal mehr Zeit für Gespräche und Diskussionen zu haben. Jetzt endlich sollte es so weit sein! Schnee und Eis zum Trotz haben zwanzig Kolleginnen und Kollegen des NGO - auch Nichtmitglieder waren willkommen - die Koffer für ein Inselwochenende auf Norderney gepackt und machen sich auf den Weg in die Jugendherberge, einmal ohne Schülerinnen und Schüler im Schlepptau.

Nach der Überfahrt Ankunft im Schullandheim „Märkischer Kreis“. Da hier an diesem Wochenende fast gruppenfrei ist, dürfen wir Zwei- bis Vierbettzimmer als Einzelzimmer belegen. Anschließend gut eingepackt ein erster vorsichtiger Orientierungsgang über die vereiste Promenade von Norderney. Wir haben Glück: alle unsere Spaziergänge und Wanderungen bleiben unfallfrei!
Doch für Ausruhen ist wenig Raum, vielmehr haben wir die Zeit bei den Arbeitssitzungen und Spaziergängen für ausgiebige Kommunikation genutzt. Endlich einmal Gespräche vollenden, ohne dass ein Klingelzeichen unterbricht.

Rhythmisierung in Doppelstunden

Eine Rhythmisierung in Doppelstunden kann nicht nur die Schultaschen der Kinder erleichtern, sondern auch die Vorbereitung auf die Unterrichtsfächer für alle Beteiligten. Konzentriert sind die Ergebnisse aus dem naturwissenschaftlichen Projektunterricht an unserer Schule vorgestellt worden, ebenso wie Erfahrungen mit dem Doppelstundenmodell an einem Gymnasium in Delmenhorst. Auf diesen Grundlagen haben wir die möglichen Probleme und Chancen für die verschiedenen Fächer diskutiert, Veränderungsmöglichkeiten überlegt und Unterstützungsvorhaben ins Auge fassen können. norderney1Dabei hat sich als Vorteil erwiesen, dass Kolleginnen und Kollegen aus allen Fächern, Mitglieder der Schulleitung, des Schulvorstandes und des Personalrates mit nach Norderney gekommen sind. Ein umfangreiches Protokoll der Tagung zeigt, dass fokussiert auf unseren Schulalltag zahlreiche Bereiche in den Blick genommen wurden. Die Hoffnung wird dabei deutlich, den Unterricht und das Schulleben mit dem Doppelstundenmodell entscheidend verbessern zu können, auch wenn eine mögliche Umstellung neben den aktuellen Arbeitsanforderungen zumindest vorübergehend eine zusätzliche Belastung für alle Kolleginnen und Kollegen bedeuten wird.

„Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.“

Für unsere Tagung zumindest hat das anhaltende trockene Wetter eine gute Rhythmisierung zwischen Anspannung und Entspannung unterstützt. Eine ausgedehnte Wanderung zur „weißen Düne“ – auf dem Hinweg am Spülsaum und den Rückweg hinter den Eisbarrieren entlang – in kleinen Gruppen oder auch alleine die Ruhe und das Meer genießend, brachte neue Ideen und frische Energien.
Auch wenn ein solches Unternehmen nach einer ganzen Schulwoche anstrengend ist und am Montag der Unterricht weitergeht, für den Herbst nächsten Jahres ist schon wieder ein Wochenende reserviert! (01.03.2010)


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