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Unsere naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften "Na, Erde?", "PENG" und "Schulgarten/Umwelt" besuchten kurz vor den Osterferien, passend zur Einweihung der ersten umgebauten Fachräume am naturwissenschaftlichen Tag der 6. Klassen, den Landesentscheid von „Schüler experimentieren“. Gleich nach dem Unterricht ging es per Rad und Bus mit Frau Feislachen, Herrn Dr. Sturm und Herrn Kowalsky zum Zentrum für Aus- und Weiterbildung der EWE in Oldenburg-Donnerschwee.
Die 6 Schülerinnen und 8 Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 7 schauten sich do rt die Arbeit von knapp 43 Schülergruppen aus ganz Niedersachsen an, die zuvor in den jeweiligen Regionalentscheidungen unter insgesamt 289 Einreichungen Sieger von Schülergruppen im Alter unter 14 Jahren geworden waren. Niedersachsen ist für diesen Wettbewerb, wie auch den Wettbewerb Jugend forscht für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren in 7 Regionen eingeteilt, und in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik, Raum-/Geowissenschaften und Technik kann jede Region einen Sieger entsenden. Dementsprechend reihte sich im Veranstaltungsraum ein Präsentationsstand an den anderen.
Neue Entdeckungen
Beispielsweise zeigte ein Osnabrücker Schüler ein von ihm entwickeltes Hindernis-Warnsystem für Rollatoren. Außerdem beschäftigte sich eine Schülerin aus Ritterhude damit, ob sich Rennmäuse Farben merken können. Eine Schülergruppe aus Hildesheim wiederum entdeckte, dass Farben unser Gefühl für die Masse eines Körpers beeinflussen können. Dies wurde gleich vor Ort noch einmal mit dem Publikum an verschieden farbigen aber gleichschweren Kartons getestet, und so wurden die Besucher der Ausstellung, wie auch an anderen Ständen, mit in die Untersuchungen einbezogen. Der Tornadosimulator einer Schülerin aus Wilhelmshaven, den Herr Dr. Sturm bereits als Jurymitglied des Regionalwettbewerbs in Emden kennen gelernt hatte, war auch hier in der Kategorie Raum- und Geowissenschaften erfolgreich und beeindruckte die NGO-Schülerinnen und -schüler. Die AG „Na, Erde?“, die zurzeit mit einer Bestandsaufnahme von Solaranlagen rund um das NGO an einem Geoinformatik-Wettbewerb teilnimmt, interessierte sich besonders für zwei Gruppen, die unabhängig voneinander die optimale Ausrichtung von Solardächern untersuchten. Eine davon war in der Kategorie Physik, die andere im Bereich Geo- und Raumwissenschaften angetreten. Ebenfalls zwei Teilnehmergruppen untersuchten in der Kategorie Chemie die Schaumbildung von unterschiedlichen Milchsorten. Besonders beeindruckend waren aber auch technische Lösungen für Funktionsmodelle von beweglichen Brücken und ein automatisches Batteriezustandsmess- und Sortiergerät.
Neue Pläne
Die Schulgarten- und Umwelt-AG des NGO startet zurzeit das Projekt „Schulgarten trifft Schulgarten“ zusammen mit Schülerinnen und Schülern in Boumdoudoum. So könnte es im nächsten Jahr vielleicht auch Wettbewerbsbeiträge im Zusammenhang mit dem Boumdoudoum-Projekt und aus der AG „Na, Erde?“ im Solarbereich geben. Wie der Emder Wettbewerbsleiter sagte, würde man sich über Beiträge aus Oldenburg sehr freuen. (18.04.2010)
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