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Sonntagmorgens gegen halb sieben findet man eigentlich niemanden auf dem Schulhof des Neuen Gymnasiums, schon gar keine Schüler. Am Sonntag, den 12. Dezember konnte man dort jedoch die gesamte Klasse 9c zusammen mit Herrn Riesebieter, Frau Jakobs und Frederick Lürs, Sportstudent, antreffen. Nach dem allgemeinen Verabschieden und Kofferverladen ging es dann los: zwölf Stunden Fahrt nach Österreich. Am Abend bezogen wir unser Quartier in Piesendorf nahe Zell am See.
Rauf auf den „Idioten-Hügel“
Der nächste Morgen begann für die meisten von uns mit einem eher mulmigen Gefühl, da der Großteil der Klasse noch nie auf Skiern gestanden hatte. Also alle rauf auf den „Idioten-Hügel“ . Während wir Anfänger lustige Übungen machten und mehr schlecht als recht Kurven lernten, gingen die erfahreneren „ Skihaserl“ schon mit Frederick auf die Piste. Mittags ging es auf die Alm, wo mit großem Appetit das Lunch-Paket verspeist wurde. Danach teilte sich die Gruppe und die Anfänger, die schon einigermaßen klarkamen, gingen nun auch auf die Piste, während die anderen zum Hügel zurückkehrten.
Auch die Anfänger schaffen die blaue Piste
Auch den nächsten Tag verbrachten wir im Skigebiet Schmittenhöhe. Nach einer Katastrophe beim Versuch, die Anfänger auf die Piste zu lassen, kamen am Ende des Tages alle mit der blauen, also der einfachsten, Piste zurecht.
Schock durch Sturz
Der nächste Tag begann mit einem Schock: Eine unserer Kassenkameradinnen musste ins Krankenhaus zum Röntgen. Durch einen Sturz am Vortag war das Band gerissen, doch zunächst war nur der Verdacht auf Überdehnung. Dadurch fiel für den Vormittag ein Skilehrer aus. Die Profis, die schon länger fahren, mussten also, mit Aufgaben von Herrn Riesebieter versorgt, immer um die anderen Gruppen „kreisen“. Nach dem Mittag stieß glücklicherweise auch Frau Jakobs wieder zu uns, doch das Skifahren war für unsere Mitschülerin leider erst einmal gestrichen.
Wunderschöne Tage und viel Spaß
Die beiden folgenden, wunderschönen Tage verbrachten wir in einem anderen Skigebiet, dem Maiskogel. Auch hier hatten wir auf den Pisten viel Spaß und verbesserten unsere Skitechnik.
Zurück im Hotel
Wenn wir von den Pisten wieder ins Hotel kamen, begann das große Wettrennen um das heiße Wasser. 30 Personen, die alle gleichzeitig duschen wollen, verkraftet so ein kleiner Wassererhitzer nun mal nicht. Dann gab es immer ein herrliches Essen und anschließend Bilder und Videos des Tages.
9c begeistert von der Fahrt
Am Freitagabend dann der Schock: Schneekatastrophe in Deutschland. Glücklicherweise meisterten wir die Rückfahrt dennoch in knapp 13 Stunden. Nach einiger Zeit schliefen wir, trotz einiger Energiedrinks, sowieso alle zufrieden ein. Als wir gegen halb neun am Samstagmorgen in Oldenburg ankamen, konnten wir beim Aussteigen gar nicht fassen, dass die Woche schon vorbei war.
Bei einem bin ich mir aber absolut sicher: Wenn es wieder einmal heißen sollte „Skifahrt“, dann ruft die gesamte Klasse 9c: „HIER!“
Thordis Paulsen ist Schülerin der Kl. 9c (1/9.1.2011) |