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An einem Sonntagmorgen ging es für den Skikurs des 11. Jahrgangs in Begleitung von Frau Bokelmann und Herrn Gottsmann auf dem Real-Parkplatz in Etzhorn schon sehr früh los. Das Gepäck wurde verstaut und wir verabschiedeten uns noch mal von unseren Eltern und nahmen dann Kurs auf Piesendorf (Österreich). Im Bus warteten bereits die Schüler von der Wilhelmshavener Cäcilienschule, mit denen wir die nächsten sieben Tage verbringen sollten.
Nach 12 Stunden anstrengender Fahrt kamen wir endlich in unserem Jugendhotel an. Zuerst gab es eine leckere Suppe und das etwas gewöhnungsbedürftige Skiwasser, bevor wir auf unsere Zimmer aufgeteilt wurden, wo wir dann auch erst erfuhren, dass das Hotel voll war und vier von uns in einer nahegelegenen Pension untergebracht werden mussten. Dies war aber auch nicht so schlimm, da sich die meisten von uns nach der langen Busfahrt einfach nur auf ihr Bett gefreut haben.
Aller Anfang ist schwer
Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück in ein Skigeschäft, wo wir unsere Skiausrüstung bekamen und die Skier angepasst wurden. Später ging es dann endlich mit großen Erwartungen auf die Piste, aber auch mit einem etwas mulmigen Gefühl, denn viele von uns waren vorher noch nie auf Skiern und wussten nicht, was sie erwarten würde. Nach einer Aufwärmphase wurden die ersten Versuche gemacht, die jedoch bei vielen am Anfang noch etwas holprig waren. Nach ein paar Stürzen und der ersten kurzen Abfahrt kehrten wir wieder zurück ins gemütliche Hotel.
Weit über den Wolken
Auch wenn es am Anfang noch deprimierend war, von Kleinkindern überholt zu werden, konnten wir in einzelnen Gruppen unseren Fahrstil im Laufe der Woche auf der Piste verbessern. Obwohl wir auch einmal wegen eines Schneesturmes kurzerhand abbrechen mussten, hat das Wetter sonst ziemlich gut mitgespielt. Das hatte jedoch auch zur Folge, dass einen die wunderbare Aussicht in fast 3000m Höhe doch das eine oder andere Mal abgelenkt hat. Auf der Rückfahrt ins Hotel wurden uns dann die bekannten Aprés-Ski-Hits eingeflößt, die wir auch immer leidenschaftlich und am Ende der Woche schon so gut wie auswendig mitgesungen haben, da dies auch eine wunderbare Ablenkung von schmerzenden Füßen und Beinen war. Nach dem prima Essen im Hotel gab es am Abend die berüchtigten „Bilder des Tages“ (im Videoformat). Hier konnten wir uns immer ziemlich an den eigenen und auch den Missgeschicken der anderen erfreuen.
Viel Geselligkeit und Spaß
Neben dem Skifahren haben wir auch noch andere Sachen unternommen, wie zum Beispiel eine Fackelwanderung mit anschließendem Snowtuben und Zipfelbobfahren, was auch eine sehr spaßige Abwechslung zum Skifahren war, und einen wirklich geselligen Hüttenabend (der leider viel zu früh geendet hat). Es gab auch einen Spieleabend mit einem lustigen österreichischen „Fingerziehspiel“, wonach einem jedoch die Finger geschmerzt haben. Abends haben wir uns noch oft mit den Wilhelmshavenern zusammengesetzt und uns unterhalten. So haben sich die noch anfangs Fremden zu guten Ski- und Freizeitkumpanen entwickelt.
Schifoan - des is schee!
Leider ist unsere gemeinsame Woche viel zu schnell zu Ende gegangen, denn gerade als auch die Anfänger mit den Fortgeschrittenen zusammen fahren durften, ging es schon fast wieder zurück. Insgesamt kann man aber sagen, dass es auf jeden Fall eine sehr lohnenswerte Woche war und jeder auch ziemlich überrascht war, welche Fortschritte er innerhalb so kurzer Zeit erreichen konnte. Als wir dann auf der Rückfahrt waren, haben wir auf der letzten Etappe allesamt noch mal „Skifahrn ist der größte Hit!“ gesungen, da sich dies wohl am meisten in unsere Herzen eingebrannt hat. (2/30.1.2011)
Tim Franke ist Schüler des 11. Jg. |