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Weit weg -
Isabell Strauß
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"Litauen ist anders", berichtet unsere Litauen-Korrespondentin Isabell Strauß. Damit meint sie nicht nur die ungewöhnlich schwierige Sprache, die immer wieder zu seltsamen Missverständnissen führt. Viele Menschen dort leben unter sehr schwierigen Bedingungen. In die Schule wird Isabell zufolge "nicht investiert" - Lehrer dichten durchlässiges Mauerwerk mit zerrissenen Schul-Heften ab, Tische und Stühle sind meist kaputt. Und dann sind da noch sie Spezialitäten litauischer Toiletten. Dennoch: "Es ist das tollste Jahr in meinem Leben."
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Weit weg -
Isabell Strauß
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Unsere Autorin Isabell Strauß (Litauen) hat uns einen Brief gemailt, den sie Anfang des Monats geschrieben hat. Er ist an diejenigen gerichtet, die ihren Aufenthalt in dem baltischen Land finanziell unterstützen. Darin beschreibt sie nicht nur die Hürden des Alltags in Litauen, sondern auch ihre manchmal heikle Situation als Deutsche in einem Land, dass von den Gräueltaten der Nationalsozialisten ganz besonders betroffen war. Was antwortet man, wenn man in einem ehemaligen KZ gefragt wird, wie es denn so sei, deutsch zu sein?
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Weit weg -
Isabell Strauß
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Die Entscheidung, Litauen als mein Wunschland anzugeben, fiel eher spontan, denn ich hatte nur den Wunsch nach Osteuropa (speziell ins Baltikum) zu fahren. Ich habe mich dann für Litauen entschieden, da es eine sehr interessante Kultur und beeindruckende Geschichte hat und ich mich sehr für die Unabhängigkeitsbewegung in Litauen und in den beiden anderen baltischen Staaten interessiere. Litauen ist ein kleines Land und „neu“, da es erst seit 1990 (wieder) unabhängig ist.
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Weit weg -
Isabell Strauß
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So vom ersten Eindruck und "Hören-Sagen" ist Weihnachten in Litauen das mit Abstand wichtigste Ereignis im Jahr und im Gegensatz zu Deutschland religiöser, ärmer und irgendwie traditioneller (weniger materiell)... aber das ist schwer zu sagen, wenn man es noch nicht erlebt hat :-)
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