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Ich bin Jacob Pankoke und besuche derzeit die 11. Klasse hier am NGO. Im letzten Schuljahr war ich für ein Jahr mit der Austauschorganisation AFS weg. Wo?
In China.
Mich faszinierte die asiatische Kultur schon immer und deswegen war ich schon sehr gespannt auf mein Auslandsjahr. Als es dann im August endlich so weit war, war ich natürlich nervös. China, eine völlig neue Kultur, eine komplett andere Sprache, andere Leute und meine Gastfamilie warteten schon!
Jeder Tag ein neues Abenteuer
Am Anfang war es für mich schwer, dort zu kommunizieren, da ich die Sprache nicht wirklich beherrschte. Doch mit der Hilfe meiner chinesischen Freunde, die ich dort schnell fand, und meiner tollen Gastfamilie habe ich es geschafft, recht schnell Chinesisch zu lernen. Jeder Tag war ein neues Abenteuer, jeden Morgen fragte ich mich, was diese Kultur wohl heute für mich bereithielte.
Eine super Gastfamilie
Meine Gastfamilie war super und obwohl meine Eltern viel arbeiten mussten, hatten sie immer Zeit, um mit mir zu reden, mir was zu erklären oder mich irgendwo hinzubringen. Da mein Gastbruder sehr mit der Schule beschäftigt war, habe ich viel mit „meinen“ Cousinen, die nicht so sehr mit Schule beschäftigt waren, gemacht. Ohne sie wäre mein Chinesisch nicht so, wie es jetzt ist.
Die Stadt hatte viel zu bieten
Mein Alltag war sehr von der Schule geprägt, da ich jeden Tag bis halb 5 Unterricht hatte. Danach war nicht mehr viel Zeit für Freizeitaktivitäten. Doch am Wochenende traf ich mich immer mit den anderen Austauschschülern meiner Stadt und wir gingen shoppen, aßen zusammen, sangen Karaoke, sahen Filme. Zum Glück war meine Stadt, Tianjin, sehr groß, weswegen wir ziemlich viel machen konnten.
Shanghai, Große Mauer und Terrakottakrieger live
Neben der Stadt, in der ich lebte, habe ich in den 10 Monaten noch vieles von China gesehen. Ich war in Shanghai, auf der Großen Mauer, habe die Terrakottakrieger und noch viele weitere wunderschöne Orte besichtigt.
Warum China?
Viele Menschen fragen mich: „Warum China? Also ich könnte das nicht, das ist doch eine komplett andere Kultur!“
Ich glaube, um zu verstehen, was genau an China so faszinierend ist, muss man selbst dort gewesen sein, weswegen ich diese Frage immer nicht wirklich gut beantworten kann.
Ein Auslandsjahr verändert
Alles in allem kann ich sagen, dass ich mich in diesem Jahr wahnsinnig verändert und entwickelt habe, ich sehe die Dinge jetzt aus einer anderen Perspektive, habe eine andere Kultur kennengelernt und eine zweite Familie am anderen Ende der Welt.
再见!
Jacob
(1/14.1.2012)
Jacob Pankoke ist Schüler des 11. Jahrgangs. |