|
Man hört nur Gutes über die 3D-Filme. Sie sollen ja so kompliziert zu machen sein, da für jedes Bild zwei Bilder erstellt werden müssen, damit man das Gefühl hat, die Bilder würden sich im Raum bewegen. Doch wie gut ist das 3D-Kino wirklich? Davon wollte ich mich selbst überzeugen.
Kürzlich bin ich am Wochenende in den inzwischen erfolgreichsten Film aller Zeiten, Avatar, gegangen. Ich hatte glücklicherweise die Karten für mich und eine Freundin schon vorbestellt, da der Kinosaal fast vollständig besetzt war. Was mich zuerst überrascht hat, war der Preis für die Karte und die Brille, die zusammen 13,50 € gekostet haben, wobei die Brille 1,00 € gekostet hat. Der Film insgesamt war ganz gut, wobei die 3D-Brille Nicht-Brillenträgern nach einiger Zeit wehtut, da sie ungewohnt ist. Außerdem hätte ich von dem 3D erwartet, dass die Bilder mehr in den Kinosaal hineinkommen, da immer gesagt wird, das 3D-Kino wäre derart beeindruckend. Die Bilder sind, wenn man einmal für kurze Zeit die 3D-Brille abgesetzt hat, nur teilweise verschwommen. Den größten Teil könnte man auch ohne die 3D-Brille sehen - nur, dass einige Teile der Bilder dann doppelt sind. Nach dem Film steht am Ausgang eine Box, in die man die 3D-Brillen hineinwerfen soll, für die man bezahlt hat.
Mein Fazit: Es war ganz okay, aber ich muss nicht noch einmal in einen 3D-Film, da ich Einiges mehr erwartet hätte und es sehr teuer ist. (7/21.03.2010)
Gerrit Rüscher ist Schüler der Klasse 9d am NGO.
|