Seit Februar 2010 arbeiten wir am NGO in der AG „Na Erde?“, bestehend aus Lasse Strenge (7a), Silas El-Kaakour (7a), Fabian Pusch (7a), Sergen Tanimaz (7a), Finn Heinsohn (8d), Herrn Dr. Sturm (Lehrer), Frau Feislachen (Lehrerin) sowie drei Helfern aus der 8d: Jan Strohmeier, Alexey Terentyev und Leo Weinkauf an einem Projekt für den Schülerwettbewerb „Clever mit Energie umgehen“. Bei unserem Projekt geht es um die Solarenergie.
Für das Projekt sind wir durch die Lamberti-, Efeu-, Reben- und Alexanderstraße rund um das NGO gegangen, um eine Bestandsaufnahme von Solaranlagen (Photovoltaik und Solarthermie) im Frühjahr 2010 zu machen. Dies hat uns sehr viel Spaß gemacht. Die Solaranlagen, die wir gefunden haben, haben wir einzeln in einen Erhebungsbogen mit verschiedenen Unterteilungen wie Dachform oder Ausrichtung der Anlage eingetragen. Außerdem haben wir Luftbilder aus dem Internet vom Jahr 2006 ausgewertet. Aus den Daten haben wir mit einem einfachen linearen Modell eine Prognose für die Nutzung dieser Energiequelle im Jahr 2020 erstellt. Wir haben dabei festgestellt, dass die Nutzung von Solarthermie im Viertel um unsere Schule in Oldenburg-Bürgerfelde herum etwa dem Sechsfachen der Photovoltaik entspricht.
Energie versus Denkmalschutz
Aus unseren Daten hat sich auch ergeben, dass hier mittlerweile knapp jedes 20. Hausdach eine Solaranlage hat und dass im Jahr 2020 sogar etwa jedes siebte Haus die Sonne als Energiequelle nutzen könnte. Mögliche Einschränkungen dieser Aussage ergeben sich durch Denkmalschutzauflagen, von denen uns Anwohner berichtet haben und durch die Tatsache, dass nur etwa 35% der Häuser geeignete Dachflächen in Südrichtung haben. Außerdem sind die staatlichen Förderungszuschüsse bei der Errichtung und dem Betrieb von Solaranlagen zukünftig niedriger.
Projektbuch bringt Sieg
Alles das, was wir in unseren AG- Stunden gemacht haben, haben wir zusammengetragen und als 22-seitiges kleines Projektbuch zusammengefügt und nach Kranzberg in Bayern geschickt. Der Einsendeschluss für den Wettbewerb war der 15. März 2010. In der vergangenen Woche haben wir erfahren, dass wir Sieger des Wettbewerbs sind und eine Fahrt in das geoinformatische Sommercamp im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gewonnen haben. Darüber freuen wir uns alle sehr. In Rantum auf Sylt werden wir dann im August die Umgebung mit technischen Hilfsmitteln wie GPS-Geräten erkunden und in Geoinformationsprogrammen (GIS) darstellen und auswerten. Nationalparkmitarbeiter und Geoinformatiker werden uns dabei helfen.
Salztruck am NGO
Als nächstes nehmen wir mit unserer AG an einem Salzkristallwettbewerb teil. Für unsere Vorbereitungen wurde der „Salztruck“ zu uns an das NGO bestellt. Dabei wurde unserer AG in einer Schulstunde in kleinen Experimenten etwas über Salzkristalle erzählt. Wir würden uns in der AG über weitere Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehr freuen. (9/02.05.2010)
Finn Heinsohn ist Schüler der Klasse 8d am NGO.
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