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Am Samstag, dem 25. Juni 2011 sind wir zusammen mit der AG „Na, Erde?" und interessierten Schülern des Neuen Gymnasiums und Herrn Sturm nach Emden gefahren, um auf einer Radtour verschiedene Experimente zu regenerativen Energien durchzuführen. Die Landroute der so genannten Watt-Radtour zog sich in den Südwesten des Emder Stadtgebiets. Die 25 km lange Strecke wurde von der Klasse 9c / 10c des Johannes-Althusius-Gymnasiums (JAG) mit Herrn Sturm und Herrn Lukas in den Jahren 2008 bis 2010 ausgearbeitet. Sie erhielt damals u.a. den 1. Landespreis im Wettbewerb Klima-Checker und den Umweltpreis für ostfriesische Schulen.
Gesponserte Leihfahrräder
Früh morgens um 7.15 Uhr trafen wir uns am Oldenburger Hauptbahnhof. Nach einer guten Stunde kamen wir in Emden an, wo wir bereits von Herrn Lukas und dem Schüler Malte Ubben, die beide vom JAG stammen, erwartet wurden. Mit ihnen zusammen ging es dann zum Fahrradverleih am Delft. Dort hat jeder von uns 12 Teilnehmern ein Fahrrad vom Touristikunternehmen AG Ems, das auch damals das Projekt unterstützt hat, gesponsert bekommen.
Start der Experimentier-Radtour
Wir haben an 10 verschiedenen Orten Experimente durchgeführt. Unsere erste Station war am Bahnhof, wo wir einen Windrotor kennengelernt und etwas vom britischen Ingenieur James Watt erfahren haben. Unsere nächste Station war ein selbst zu bauendes Modell aus Legosteinen, welches zur Verdeutlichung der Erhöhung des Radfahreranteils am Straßenverkehr durch das 2004 ins Leben gerufene Projekt „Emders up Rad" dienen sollte. Bei einer weiteren Station haben wir an der Nearshore-Windenergieanlage am Rande des Meeres die Windstärke mit einem Windmesser und einer Windstärkeskala gemessen. Dabei stellten wir fest, dass die Windstärke (landeinwärts) hinter dem Deich einer leichten Brise entsprach. Außerdem haben wir sogar gefühlt, dass über dem Deich eine höhere Windstärke zu messen war. Wir haben uns auf den Deich gesetzt und ein Arbeitsblatt bearbeitet, welches uns Herr Sturm gab. Bei diesem Arbeitsblatt handelte es sich um die Benennung von Bestandteilen einer Windenergieanlage.
Halbzeit im Ökowerk
Unsere nächste Station war beim Ökowerk, dem regionalen Umweltzentrum von Emden, wo uns von Herrn Lukas in einem leeren alten Klärbecken an Modellen etwas über die regenerativen Energien erzählt wurde. Hier machten wir auch eine Mittagspause. Als nächstes fuhren wir dann zum Windpark Borssum, in dem wir an einer Windenergieanlage einen Magnettest durchführten, den Umfang des Turms und die Flügellänge festlegten. Beim Schwimmbad Borssum, unserem nächsten Halt, machten wir ein Experiment zur Solarthermie. Wir legten unsere Hand auf eine Thermofolie, sodass wir, als wir die Hand wieder wegnahmen, die farbigen Handabdrücke sehen konnten. Ein weiterer Stopp war bei der Firma BARD Offshore. Dort werden Flügel und Gondeln der Windenergieanlagen auf See produziert. Herr Sturm zählte uns dazu einige Berufe auf. Mit diesem neu erlernten Wissen stürzten wir uns auf ein Berufsrätsel. Unsere letzte Station war ein Biomassekraftwerk, wo wir ein Verbrennungsexperiment durchgeführt haben.
Fazit
Besonders gefallen hat uns, dass wir eine aufgeschlossene, interessierte Gruppe waren und sehr viel Spaß hatten. Wir haben sehr viel Neues gelernt, auch, dass Solar- und Windenergieanlagen wichtig für die Menschen sind und der Umwelt nicht schaden, sondern sie sogar noch verbessern. Wenn euch so etwas interessiert, tretet doch der AG „Na Erde?" bei. Diese will im kommenden Halbjahr eine ähnliche Solarroute für die Schüler des NGO entwickeln und dabei weiter mit dem JAG Emden kooperieren. (12/18.8.2011)
Tomma Gloystein und Celin Mandewirth sind Schülerinnen der Klasse 8b am NGO.
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