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Im Frühjahr 2011 wurden wir, Alexey Terentyev, Tammo Viertelhausen und Finn Heinsohn, als Vertreter unserer AG „Na, Erde?“ zusammen mit unserem Lehrer Herrn Sturm zu der deutschsprachigen GIS-Anwenderkonferenz (GIS: Geografisches Informationssystem) der Firma ESRI nach München eingeladen. Grund für die Einladung war unser Gewinn im ESRI-Schülerwettbewerb „Clever mit Energie umgehen“ im Jahr 2010. Als Preis hatten wir einen einwöchigen Aufenthalt im geoinformatischen Sommercamp auf Sylt gewonnen.
Die Anreise nach München erfolgte per Zug mit einem Umstieg in Hannover. Während der Zugfahrt bereiteten wir uns weiter auf den Vortrag vor. Vom Münchner Hauptbahnhof ging es mit der S-Bahn und zu Fuß zum Hotel in Unterschleißheim. Das Hotel war allerdings nicht das Konferenzhotel, in dem die Anwenderkonferenz stattfand. Dies war aber nicht weiter schlimm, denn es waren nur 500 Meter, die wir bis zum Veranstaltungsort laufen mussten.
Konferenz in einer großen Halle
Die Konferenz startete am Dienstag darauf und dauerte fast den gesamten Tag. Das Veranstaltungshotel hatte eine extra angebaute Halle, die normalerweise für Sportveranstaltungen genutzt wird, an diesen Konferenztagen jedoch für die Anwenderkonferenz umgestaltet wurde. Zuallererst bekamen wir unsere Teilnehmerkarten ausgehändigt, sodass wir immer ein- und ausgehen konnten. Die erste Zeit verbrachten wir mit Herrn Schober, dem Manager Team Education der Firma ESRI Geoinformatik, der uns eingeladen hatte und der uns zunächst die Örtlichkeiten zeigte. Die Halle, in der wir unseren Vortrag halten sollten, war deutlich größer als eine Schulsporthalle, sowohl in der Höhe als auch in der Länge und Breite. Um die Halle herum waren in den Eingangsbereichen Stände diverser ESRI-Partnergesellschaften und anderer GIS-Firmen aufgebaut, die ihre Arbeit dem Publikum näherbrachten.
Vortrag vor etwa 1.000 Teilnehmern
In den Gängen war sehr viel los, was daran lag, dass ca. 1.200 Teilnehmer an der Konferenz teilnahmen. Wenn man als Zuschauer im Saal stand oder saß, wirkte der Saal schon groß, aber wenn man auf der Bühne stand, wirkte alles noch viel größer. Dies lag vielleicht auch daran, dass man eine 9 mal 5 Meter große Leinwand hinter sich hatte. Wir wurden dort mit Mikrofonen, wie solche von Nachrichtensprechern im Fernsehen, ausgestattet. Zum Glück waren wir nicht die einzigen, die verkabelt waren. Auch andere Vortragende trugen Mikrofone. Es gab außerdem noch diverse Bildschirme, die ebenfalls verkabelt wurden oder dies schon waren. Unser Vortrag handelte von unseren Eindrücken und Erfahrungen beim geoinformatischen Sommercamp auf Sylt. Wir kamen ziemlich spät auf die Bühne - das Beste kommt immer zum Schluss. Vorher wurden viele Vorträge über GIS-Programme gehalten. Als wir die Bühne betraten, aber auch nach unserem Vortrag gab es viel Applaus, denn wir waren die einzigen jugendlichen Teilnehmer der gesamten Konferenz, was mit Sicherheit etwas Besonderes war. Unser Vortrag wurde per Kamera aufgezeichnet und wir haben ihn mit den anderen Präsentationen inzwischen auf einer DVD erhalten. Im Großen und Ganzen war der Vortrag ein voller Erfolg. Dies schließe ich daraus, dass wir erstens sehr viel Applaus bekommen haben und dass wir von vielen Leuten auf den Gängen für unsere tolle Leistung beglückwünscht wurden. Sogar auf dem Marienplatz am Rathaus in der Münchener Innenstadt wurde uns spontan gratuliert.
Erkundung der Münchener Innenstadt
Am Abend fuhren wir dann noch mit der S-Bahn in die Innenstadt. Wir gingen überwiegend zu Fuß durch München, unter anderem durch den Englischen Garten mit dem Chinesischen Turm, zum Marienplatz und zum Viktualienmarkt. Am nächsten Tag besuchten wir morgens noch das moderne Kunstmuseum Brandhorst. Wir haben also auch viel von München gesehen, aber noch lange nicht alles.
Rückfahrt
Die Rückfahrt verlief ähnlich wie die Hinfahrt. Während der Zugfahrt hatten wir noch ein wenig für die Schule zu tun, denn Alexey und ich schrieben am darauf folgenden Tag eine Chemiearbeit über Redox-Reaktionen und bereiteten uns zusammen mit Herrn Sturm darauf vor. Angekommen um 21.30 Uhr in Oldenburg, wurden wir von unseren Eltern abgeholt und müde nach Hause gebracht.
Danksagung
Wir möchten uns im Namen der AG bei Anna Feislachen und Dr. Bernhard Sturm für ihr Engagement und die Zeit, die sie in unser Projekt gesteckt haben, herzlich bedanken!
Des Weiteren danken wir Daniel Schober für die Einladung zur ESRI-Anwenderkonferenz. (12/18.8.2010)
Finn Heinsohn ist Schüler der Klasse 10d am NGO
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