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„Es war, als hätt‘ der Himmel die Erde still geküsst, dass sie im Blütenschimmer nun von ihm träumen müsst…“ Wovon träumen wir? Was wünschen wir uns? Wonach sehnen wir uns? Von Eichendorff über Arbeitssucht bis hin zur Revolution: Der Kurs Darstellendes Spiel des 11. und 12. Jahrgangs unter Leitung von Horst Werther setzte sich in einer Szenencollage mit dem Thema Sehnsucht auseinander und suchte Antworten auf diese und ähnliche Fragen.
Auf einige geben sie uns Antworten, entweder ihre eigenen oder die Gedanken bekannter Dichter. Doch einige bleiben auch unbeantwortet und wir fragen uns selber: Wonach sehne ich mich? Doch befasste sich die Gruppe nicht nur mit unseren Wünschen, sondern auch damit, wann aus etwas, nach dem wir uns sehnen, eine „SehnSucht“ wird. Wann hören wir auf, uns etwas nur zu wünschen und fangen an, ohne diesen Traum nicht mehr glücklich sein zu können?
Interpretation verschiedener Sucht-Arten
Vom Thema Sehnsucht ausgehend zu anderen Süchten, die neben den bekannten Süchten wie Alkohol-, Drogen- und Kaufsucht auch existieren. Hier präsentierte der Kurs, dass auch andere Süchte öfter in unserem Alltag vorzufinden sind, als wir es vermuten – Süchte wie die Arbeitssucht, die schwerer zu erkennen sind, derer wir uns gar nicht bewusst sind, deren Anzeichen wir nicht kennen und vielleicht auch gar nicht kennen wollen.
Die Atmosphäre der einzelnen Szenen wurde zudem noch durch ausgewählte Musikstücke und Hintergrundbilder unterstützt. Der Darstellendes-Spiel-Kurs demonstrierte hier sehr beeindruckend, auf wie viele verschiedene Arten man an das Thema „Sehnsucht“ herangehen kann und wie unterschiedlich man diese Themen interpretieren kann. „…und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie….“ (12/20.06.2010)
Elvira Steiner besucht den 10. Jahrgang am NGO.
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