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Konzentriert, geschäftig und turbulent geht es in diesen Tagen am Neuen Gymnasium zu: Auf dem Schulhof spielen Siebtklässler Himmel und Hölle, Gummitwist, Murmel, Seilspringen und Fangen – Pausenspiele von vor 50 Jahren. An anderen Stellen wird Hippie-Schmuck vorbereitet, ein 50 Jahre altes Ruderboot restauriert, ein internationales Buffet geplant, die Kinderoper Brundibar eingeübt, Benehmen und Etikette damals und heute verglichen, Unterwasserlandschaften für den Musenhof gestaltet, eine 50er-Jahre-Show vorbereitet und vieles, vieles mehr.
In der Projektwoche, die am Mittwoch begonnen hat, dreht sich alles um die Vorbereitung des „Tags der offenen Tür“ am Montag, 14. September. Ab 15 Uhr wird der 50. Schul-Geburtstag mit vielen Aktionen begangen. Die feierliche Eröffnung zum Jubiläum beginnt bereits um 11 Uhr in der Aula. Um 19 Uhr wird die Kinderoper „Brundibar“ aufgeführt.
Gemeinsam mit Memory, Barbie und dem Sandmännchen wird das NGO 50 Jahre alt. Barbie und Sandmännchen spielen in der Projektwoche eher keine Rolle, Memory aber schon. Schulleiter Wieland Herold, der in der Spiel-des-Jahres-Jury sitzt, hat 50 Spiele mit blanken Karten von Ravensburger erhalten. Schüler gestalten die 50 Memory-Spiele mit Bildmotiven aus den vergangenen 50 Jahren. Verkauft werden sie beim Tag der offenen Tür. Andere Schüler analysieren alte Schulzeitungen, stellen das Literaturcafe heraus, sichten das Schularchiv, drehen einen Mathe-Film und interviewen ehemalige Lehrer mit der Kamera.
Das Spektrum ist riesig und bunt. Selbst für Oldenburger, die nicht auf dem NGO waren, dürfte das ein interessanter Nachmittag werden. Eine passende Einstimmung liefert die Festschrift „50 Jahre Neues Gymnasium“ (siehe Kasten). Hier finden sich zahlreiche NGO’ler wieder, das Schulleben damals und heute, aber auch der Wandel im Umgang mit den Schülern.
© 2009 Nordwest-Zeitung Übernahme mit freundlicher Genehmigung der Nordwest-Zeitung, Oldenburg
(37C/10.09.2009)
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