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Wir von der AG „Jung und Alt“ nutzten das Weihnachtskonzert 2011, um einigen Senioren aus dem benachbarten Lamberti-Stift einen Einblick in unser Schulleben zu gewähren. In vorherigen Treffen hatten wir die kontaktfreudigen Damen und Herren etwas besser kennen gelernt und uns mit ihnen ausgetauscht. Mit ihrer Offenheit und einer unerwarteten Bereitschaft zur Kommunikation überraschten sie uns. Im Gegenzug animierten sie uns zu erzählen und aus unserem Leben zu berichten.
Bewohner des Lamberti-Stifts am NGO begrüßt
Nachdem wir die Heimbewohner abgeholt und zur Aula des Neuen Gymnasiums geleitet hatten, hielt Herr Herold zu Beginn des Konzerts eine kleine Ansprache und nutzte diese Gelegenheit auch, um die Ehrengäste besonders zu begrüßen.
Begeistert von verschiedenen Musikrichtungen und musikalischem Engagement
Nun ging das Weihnachtskonzert los. Es war zu beobachten, dass die älteren Herrschaften von den verschiedenen Musikrichtungen, die dargeboten wurden, gleichermaßen begeistert waren. In späteren Gesprächen stellte sich trotzdem heraus, dass neben der Präsentation traditioneller Lieder, die alte Erinnerungen wachwerden ließen, besonders das Engagement und der musikalische sowie pädagogische Einsatz von Herrn Kämpfer gelobt wurde. Eine Heimbewohnerin erwähnte, dass sie selten einen so vielseitigen und bemühten Lehrer erlebt habe.
Außerdem betonten die Senioren, dass sie es sehr schätzen würden, wie stark musikinteressierte und mutige Kinder und Jugendliche an dieser Schule gefördert würden.
Einige Senioren bewunderten vor allem den Mut und das Können einiger junger Solisten, die am Piano, an der Gitarre sowie am Mikrophon ihr Bestes gaben.
Bereicherung für beide Seiten
Der Abend war somit ein voller Erfolg, denn wir erhielten ausschließlich positive Rückmeldungen der Heimbewohner. Die Veranstaltung stärkte die von uns angestrebte Verbindung zwischen der jungen und der alten Generation.
Wir stellen fest, dass ein solches Projekt immer eine Bereicherung für beide Seiten ist. Wir jüngeren können den älteren Menschen eine angenehme Abwechslung und auch einen Einblick in aktuelles Geschehen bieten sowie sozialen Kontakt, der so sonst nicht stattfindet. Auf der anderen Seite lernen wir zuzuhören und kommen in den Genuss, von Zeitzeugen Geschichte erzählt zu bekommen und einen Eindruck davon zu bekommen, wie es ist, in unserer Gesellschaft alt zu werden.
Wir sind froh, eine solche AG an unserer Schule zu haben, und möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei Herrn Werther für seine besonderen Bemühungen und Ideen bedanken! (1/14.1.2012)
Annika Dettmers und Anna Rosa Ostern sind Schülerinnen des 12. Jahrgangs.
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