|
Wenn von Informatik die Rede ist, denkt kaum jemand an den Standort Oldenburg. Die Schülerinnen und Schüler der Chemie-Kurse des Neuen Gymnasiums lernten, dass gerade dieser Zusammenhang vom Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und -Systeme, kurz Offis, hergestellt wird.
Vermittelt durch den Rotary-Club Oldenburg präsentierte sich das Offis den Schülerinnen und Schülern des elften bis dreizehnten Jahrgangs. Es gab Informationen zur Struktur des Uni-Instituts und zu dessen Arbeitsschwerpunkten. Die Darstellung der verschiedenen Projekte durch Herrn Dr. Brucke war sehr eindrucksvoll. Die Vielfalt, die Kreativität der Informatiker und die große Alltagsrelevanz gaben ganz neue Eindrücke vom Arbeitfeld des Informatikers.
Der PC holt Hilfe
Ein Beispiel: Was kann der Informatiker dazu beitragen, damit man im Alter länger im eigenen Heim leben kann? Eine Möglichkeit ist der Einbau von Kameras, die selbstständig weitermelden, wenn jemand gefallen ist und Hilfe holen lassen. Ein anderes Beispiel ist eine Software für Flugzeuge, die meldet, wenn der Pilot etwas anders macht als die Software es vorschlägt und dann erhöhte Aufmerksamkeit und mehr Sicherheit erzeugt.
Im Anschluss an den Vortrag gab es die Möglichkeit, bei Saft und Kuchen mit Mitarbeitern des Offis über ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen. Dieser erste Kontakt von Schülerinnen und Schülern des Neuen Gymnasiums und dem Offis hat interessante, zukunftsträchtige Berufsperspektiven eröffnet und wir werden ihn gern weiter gemeinsam ausbauen und danken dem Offis und Herrn Dr. Brucke. (49/29.11.2009)
Aycan Tayan ist NGO-Schülerin im 11. Jahrgang und hat an der Veranstaltung teilgenommen.
- www.offis.de – Internetauftritt des Instituts
Das NGO-Onlinemagazin ist für Inhalte externer Angebote nicht verantwortlich.
|