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| Genaue Analyse an der Alten Hunte |
Es ist Montagmorgen, doch statt in den gewohnten Alltagstrott einzusteigen, beginnen wir diese Woche mit einer Exkursion an die Alte Hunte in Wardenburg. Pünktlich um 7.50 Uhr trifft sich der Biologieleistungskurs mit NGO-Lehrerin Iris Schmidt und Referendar Matthias Müller in der Biologiesammlung. Sobald letzte Unklarheiten bezüglich der Wegbeschreibung geklärt sind, fahren wir zum vereinbarten Treffpunkt. Außer ein paar Hundebesitzern begegnen wir in dieser Idylle kaum jemandem.
Da das Wetter leider nicht so schön ist, fahren wir in Fahrgemeinschaften mit dem Auto. Kaum angekommen, wird schon unsere Basisstation aufgebaut. Hier analysieren wir später die Wasserproben. Bevor wir uns in Dreier- oder Vierergruppen auf den Weg machen, bekommen wir letzte Anweisungen von Frau Schmidt und Herrn Müller.
Wasser von oben und unten Da sich jede Gruppe eine eigene Stelle am Fluss suchen soll, um möglichst unterschiedliche Wasserproben zu erhalten, müssen wir einen Mindestabstand von 500 Metern zu den anderen Gruppen einhalten. Daher erklärt sich auch der lange Fußmarsch, den einige Gruppen zurücklegen müssen, um Proben zu entnehmen. Als jedes Team einen geeigneten Ort findet, wird erstmal ausgetestet, an welcher Stelle man sicher in den Bach steigen kann. Da die meisten mit Gummistiefeln und entsprechenden Regenklamotten ausgestattet sind, macht der Regen, der zeitweise fällt, nichts aus.
Als die ersten Proben entnommen sind und die Fließgeschwindigkeit, der Geruch, sowie Trübung und Färbung des Gewässers vor Ort bestimmt sind, machen wir uns auf den Weg zurück zu unserem Treffpunkt. Hier liegen inzwischen die Analysetests bereit. Zu bestimmen sind der Sauerstoffgehalt, die Nitrat-, Ammonium- und Phosphationen sowie der pH-Wert des Gewässers. Da die Tests einige Zeit in Anspruch nehmen, erkunden einige Schüler schon mal die Lebewesen, die in den Wasserproben vorhanden sind, mithilfe eines Lupengefäßes. Zur Bestimmung der einzelnen Organismen liegt ausreichend Literatur mit den am häufigsten vorkommenden Tieren bereit. Unsere Ergebnisse halten wir in (zuvor im Unterricht erstellten) Erhebungsbögen fest, mit denen man schließlich die Gewässergüte bestimmen kann. Insgesamt entnehmen wir drei bis vier Wasserproben zu verschiedenen Uhrzeiten.
Fazit: Interessanter Tag Nachdem wir die letzten Wasserproben analysieren und eintragen, lässt sich sogar die Sonne zwischen den Wolken blicken. Wir hatten trotz des windigen, aber später meist trockenen Wetters, einen interessanten und lehrreichen Tag! (25/13.06.2009)
Imke Hollander, Jg. 12, ist im Biologie-Leistungskurs und hat an der Exkusion teilgenommen.
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