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BÜRGERFELDE - Um die Gründung eines Farmbetriebes in ihrem Partnerdorf Boumdoudoum (Burkina Faso) zu unterstützen, plant die Boumdoudoum-AG des Neuen Gymnasiums (NGO) wieder ein Benefizkonzert. Als Termin wurde Freitag, 16. März, festgelegt. In der Aula der Schule an der Alexanderstraße 90 treten die Bands „The Tuesbrassers“, „Skalinka“, „Windstärke 12“, die Bigband der Musikschule unter Leitung von Paulo Pereira, der Jazzchor „Just Friends“ aus Bremen, die Band „Joco“ aus Enschede und „Funknetz“ aus Oldenburg auf.
Es soll auch eine große Tombola geben, für die die Schüler zurzeit noch Preise suchen. Das Geld, das bei dieser Veranstaltung eingenommen wird, soll helfen, einen genossenschaftlich organisierten Farmbetrieb in dem kleinen afrikanischen Dorf aufzubauen. Zehn Schüler von dort, denen eine landwirtschaftliche Ausbildung bei der Organisation Ampo ermöglicht wurde (finanziert durch Spendengelder vom Förderverein und durch private Patenschaften) kommen Ende Mai zurück nach Boumdoudoum. Dort wollen sie im dritten Lehrjahr ihre erlernten Kenntnisse praktisch und eigenverantwortlich umsetzen.Sie werden den Angaben zufolge ein etwa drei Hektar großes Stück Land übernehmen, das zunächst einmal urbar gemacht werden muss. Folgende Arbeiten müssen finanziell unterstützt werden: Umzäunung des Areals, Rodung, Bau eines Tiefbrunnens, eines Stalls für zunächst 600 Hühner, einer kleinen Unterkunft, einer ökologischen Toilette, den Bau von Kompostgruben und einer Regenwasserzisterne.Das Partnerschaftsprojekt des Neuen Gymnasiums Boumdoudoum wurde 2004 gestartet. Drei Jahre später gründete man den Förderverein Boumdoudoum, um die Arbeitsgemeinschaft aber auch andere Entwicklungshilfeprojekte am NGO zu unterstützen. Das vorrangige Ziel des Vereins und der Boumdoudoum-AG ist es, allen Kindern aus dem Dorf eine Grundschulbildung zu ermöglichen, die ihnen die Perspektive eröffnet, einen Beruf zu erlernen. Allein mit Benefizkonzerten haben die NGO-Schüler schon rund 5550 Euro eingenommen.Kontakt zur Boumdoudoum-AG: Tel. 59 18 84 oder
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Erschienen in der Nordwest-Zeitung am 26.1.2012 |